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In petrochemischen Verarbeitungssystemen ist die Petrochemisches PP-Membrandruckmessgerät wird häufig zur Druckmessung in korrosiven, viskosen oder kristallisierenden Medien eingesetzt. Die Einbaulage hat direkten Einfluss auf die Membranbelastungsbedingungen, das Verhalten des Mediums an der Messschnittstelle, die Messgenauigkeit und die langfristige Lebensdauer. Sowohl horizontale als auch vertikale Installationen sind technisch akzeptabel, wenn sie unter geeigneten Betriebsbedingungen angewendet werden.
Ein PP-Membrandruckmessgerät verwendet eine Polypropylenmembran, um Prozessmedien vom internen Messmechanismus zu isolieren. Die Druckübertragung erfolgt durch elastische Verformung der Membranoberfläche. Die Gleichmäßigkeit der Membranspannung und der Zustand des Prozessmediums an der Membranschnittstelle stehen in engem Zusammenhang mit der Einbauausrichtung.
Polypropylen hat eine geringe Dichte und eine ausgezeichnete chemische Beständigkeit. Bei unterschiedlichen Montagerichtungen variieren die statische Druckverteilung und die Gravitationseffekte des Prozessmediums, sodass die Installationsausrichtung ein wichtiger technischer Gesichtspunkt ist.
Die vertikale Installation ist die häufigste Konfiguration in petrochemischen Anlagen. Die Messuhr zeigt nach oben, der Prozessanschluss befindet sich unten. Diese Konfiguration eignet sich für seitliche oder obere Druckentnahmestellen an Rohrleitungen und Behältern.
Beim vertikalen Einbau wirkt der Prozessdruck gleichmäßig auf die Membranoberfläche. Die Verformungsrichtung der Membran richtet sich nach der Konstruktionsachse des Messsystems und trägt so zu einer stabilen Druckübertragung bei.
Bei Anwendungen mit flüssigen Medien trägt die vertikale Installation dazu bei, die Ansammlung von Gastaschen vor der Membran zu verhindern. Eingeschlossenes Gas kann auf natürliche Weise durch die Prozessleitung aufsteigen, sodass die Membrankammer vollständig mit Flüssigkeit gefüllt bleibt.
Statische Flüssigkeitsdruckeffekte sind vorhersehbar und die Nullpunktstabilität bleibt über lange Betriebszeiträume konstant.
In petrochemischen Systemen kommen häufig starke Säuren und Laugen zum Einsatz. Durch den vertikalen Einbau wird die Wahrscheinlichkeit einer Medienablagerung auf der Membranoberfläche verringert. Reinigungs- und Spülvorgänge sind einfacher durchzuführen, was die Sauberkeit der Membran und die Messzuverlässigkeit verbessert.
In bestimmten Reaktoren, Kolonnen oder auf Rahmengestellen montierten Systemen kann der vertikale Installationsraum eingeschränkt sein. Eine praktische Alternative wird die horizontale Montage, bei der der Manometeranschluss seitlich ausgerichtet ist und das Zifferblatt zur Seite zeigt.
Diese Konfiguration erfordert eine ordnungsgemäße Ausrichtung zwischen der Membranoberfläche und der Richtung des Prozessflusses, um lokale Spannungskonzentrationen zu vermeiden.
Der horizontale Einbau bietet Vorteile bei der Messung hochviskoser Flüssigkeiten oder zur Kristallisation neigender Medien. Das parallele Verhältnis zwischen Mediumfluss und Membranoberfläche verbessert die Selbstreinigungseffekte.
Es ist weniger wahrscheinlich, dass sich feste Ablagerungen oder kristallisierte Ablagerungen in der Mitte der Membran ansammeln, was zur Aufrechterhaltung der Messstabilität beiträgt.
Die horizontale Installation eignet sich, wenn das Messgerät in der Nähe des Prozessanschlusses installiert wird. Kurze Druckübertragungswege verringern die Reaktionsverzögerung und minimieren den Einfluss orientierungsbedingter Druckverluste.
Bei der vertikalen Installation wird die Membranverformung an der vorgesehenen Messachse ausgerichtet. Linearität und Wiederholgenauigkeit sind im Allgemeinen überlegen, insbesondere bei Anwendungen zur Präzisionsdrucküberwachung.
Beim horizontalen Einbau entstehen seitliche Kraftkomponenten auf der Membran. Gut konzipierte Membranstrukturen können diese Kräfte kompensieren, bei hochpräzisen Systemen kann jedoch eine orientierungsspezifische Kalibrierung erforderlich sein.
Änderungen der Installationsausrichtung können zu einem Nullversatz führen. Die Werkskalibrierung wird normalerweise in vertikaler Position durchgeführt, weshalb eine Überprüfung vor Ort bei horizontaler Montage wichtig ist.
Die vertikale Montage fördert eine gleichmäßige Membranbelastung und eine ausgewogene Materialermüdungsverteilung. Die langfristige Zuverlässigkeit wird unter stabilen Betriebsbedingungen verbessert.
Eine horizontale Montage unter schwankenden Druckbedingungen kann zu einer asymmetrischen Membranverformung führen. Dies kann zu einer örtlich begrenzten Materialermüdung führen, wenn die Membrandicke und die strukturelle Unterstützung nicht richtig ausgewählt werden.
Polypropylenmembranen weisen unter typischen petrochemischen Bedingungen eine gute Ermüdungsbeständigkeit auf, eine ungeeignete Einbauausrichtung kann jedoch die Lebensdauer verkürzen.
Die vertikale Installation ermöglicht eine direkte, nach vorne gerichtete Sicht auf das Zifferblatt. Routinemäßige Inspektionen und Ablesungen sind für den Bediener effizient und bequem.
Entleerungs-, Spül- und Austauschvorgänge sind einfacher durchzuführen. Das Wartungspersonal profitiert von einem verbesserten Zugang und einer verbesserten Ergonomie.
Eine horizontale Installation kann bei kompakten Geräteanordnungen die Sicht und den Wartungsraum einschränken. Menschliche Faktoren und Zugänglichkeit sollten während des Systemdesigns bewertet werden.
Flüssigkeitsprozesssysteme mit kontinuierlichem Betrieb nutzen üblicherweise eine vertikale Installation, um eine stabile Leistung zu gewährleisten.
Hochviskose, feststoffhaltige oder kristallisierende Medien können von einer horizontalen Installation unter kontrollierten Bedingungen profitieren.
Bei Installationen im Freien muss die Regenwasser- und Staubbelastung berücksichtigt werden. Die vertikale Montage vereinfacht das Design des Schutzgehäuses.