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Druckthermometer werden häufig in Kühlsystemen, HVAC-Geräten und industriellen Flüssigkeitsanwendungen eingesetzt. Ihre Messgenauigkeit und Lebensdauer werden stark von der Betriebsumgebung beeinflusst. Hohe Temperaturen, niedrige Temperaturen, Feuchtigkeit, korrosive Medien, Vibrationen und Druckschwankungen können alle zu Leistungseinbußen oder einem vollständigen Geräteausfall führen. Um eine langfristige Zuverlässigkeit zu gewährleisten, ist es wichtig zu verstehen, wie sich Umgebungsbedingungen auf Druckthermometer auswirken.
Eine längere Einwirkung hoher Temperaturen kann sich negativ auf elastische Elemente, Dichtungsmaterialien und interne Übertragungsmechanismen in Druckthermometern auswirken. Bei Rohrfedern, Membranen und Kapillarkomponenten kann es bei thermischer Belastung zu verminderter Elastizität, Materialermüdung oder bleibender Verformung kommen.
Hochtemperaturumgebungen erfordern Druckthermometer aus hitzebeständigen Materialien wie elastischen Elementen aus Edelstahl und Hochtemperatur-Füllflüssigkeiten. Wärmeisolationskomponenten oder Kühlkreisläufe können die direkte Wärmeübertragung reduzieren. An den Installationsorten sollten die Nähe zu Wärmequellen und Strahlungswärme vermieden werden.
Niedrigtemperaturbedingungen können aufgrund der erhöhten Viskosität der internen Füllflüssigkeiten und der verringerten Materialflexibilität zu einer trägen Reaktion, Zeigerverzögerung oder mechanischen Schäden führen. Extreme Kälte kann auch zu einer Kontraktion der Dichtung und einer möglichen Undichtigkeit führen.
Es sollten Druckthermometer für niedrige Temperaturen mit speziellen niedrigviskosen Füllflüssigkeiten ausgewählt werden. Durch externe Isolierung oder Begleitheizung können akzeptable Betriebstemperaturen aufrechterhalten werden. Die Installationskonstruktionen sollten Eisbildung und Gefrierkondensation rund um das Gerätegehäuse und den Prozessanschluss verhindern.
In Umgebungen mit hoher Luftfeuchtigkeit erhöht sich das Risiko des Eindringens von Feuchtigkeit, was zu interner Kondensation führt. Die Ansammlung von Feuchtigkeit kann zum Festkleben des Zeigers, zur Korrosion der Skala und zu einer Beeinträchtigung der Sicht führen. Wiederholte Temperaturwechsel beschleunigen die Kondensation im Inneren des Instruments.
Druckthermometer mit hoher Schutzart und vollständig abgedichteten Gehäusen werden empfohlen. Feuchtigkeitsbeständige Innenfüllung und korrosionsbeständige Komponenten tragen dazu bei, feuchtigkeitsbedingte Ausfälle zu vermeiden. Eine ordnungsgemäße Abdichtung an den Verbindungspunkten ist entscheidend, um das Eindringen von Wasser durch die Rohrleitungsschnittstellen zu verhindern.
In chemischen Verarbeitungs-, Kühl- und Industriesystemen können Druckthermometer korrosiven Flüssigkeiten oder kontaminierten Kältemitteln ausgesetzt sein. Ein chemischer Angriff auf benetzte Teile kann Lochfraß, Rissbildung und den Verlust der mechanischen Integrität verursachen.
Bei der Instrumentenauswahl muss die Materialverträglichkeit beurteilt werden. Edelstahllegierungen, spezielle Beschichtungen oder korrosionsbeständige Membrandichtungen bieten wirksamen Schutz. Membranisolationsbaugruppen verhindern den direkten Kontakt aggressiver Medien mit internen Messelementen.
Druckthermometer, die in der Nähe von Kompressoren, Pumpen oder rotierenden Geräten installiert werden, sind ständigen Vibrationen und mechanischen Stößen ausgesetzt. Übermäßige Vibration beschleunigt den Verschleiß interner Zahnräder und Verbindungen, was zu instabilen Messwerten oder strukturellen Schäden führt.
Zu den Maßnahmen zur Vibrationskontrolle gehören flexible Montage, vibrationsdämpfende Halterungen und Kapillarverlängerungen. Mit Flüssigkeit gefüllte Druckthermometer reduzieren die Zeigerschwingung und verbessern die Ablesbarkeit. In Zonen mit hoher Vibration sollte eine starre Rohrmontage vermieden werden.
Häufige Druckpulsationen und plötzliche Druckspitzen belasten elastische Bauteile zyklisch. Der Betrieb außerhalb der Nenndruckgrenzen kann zu bleibenden Verformungen oder einem katastrophalen Ausfall führen.
Durch die richtige Auswahl des Bereichs wird sichergestellt, dass der normale Betriebsdruck innerhalb des empfohlenen Bereichs der Skala bleibt. Dämpfer, Dämpfer und Druckbegrenzer tragen dazu bei, dynamische Druckauswirkungen zu reduzieren. Überdruckschutzvorrichtungen schützen das Gerät vor vorübergehenden Druckereignissen.
Eine unsachgemäße Installation trägt erheblich zum vorzeitigen Ausfall bei. Fehlausrichtung, zu hohes Anzugsdrehmoment oder nicht unterstützte Rohrleitungen können zu mechanischer Belastung führen, die die Integrität des Instruments beeinträchtigt.
Druckthermometer sollten in der empfohlenen Ausrichtung installiert werden. Mechanische Belastungen durch Rohrleitungen müssen durch geeignete Unterstützung minimiert werden. Wärmeausdehnungsspannungen sollten vom Instrumentenkörper isoliert werden, um eine langfristige Genauigkeit zu gewährleisten.
Raue Umgebungen erfordern regelmäßige Inspektion und Wartung. Regelmäßige Kalibrierungsüberprüfungen, Gehäuseintegritätsprüfungen und Dichtungsinspektionen tragen dazu bei, frühzeitig Anzeichen einer Umweltschädigung zu erkennen.
Die Wartungsintervalle sollten sich an der Schwere der Umgebungsbedingungen orientieren. Proaktive Überwachung verbessert die Messzuverlässigkeit und reduziert unerwartete Ausfallzeiten. Umweltschutzmaßnahmen verlängern die Lebensdauer direkt.